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Bericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates am 19.03.2018

Integration von geflüchteten Menschen
a) Vorstellung und Ausblick der Arbeit des Asylkreises
b) Beratung und Beschlussfassung über eine/n Integrationsbeauftragte/n

Die Unterstützung der geflüchteten Personen in Dauchingen erfolgt bisher durch das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder des Asylkreises. Elfrun Reinelt war wie weitere Mitglieder vom Asylkreis in der Sitzung anwesend und berichtete über die aktuelle Situation der geflüchteten Personen in Dauchingen. Die vergangenen drei Jahre waren mit viel Arbeit und Aufwand für die ehrenamtlichen Mitglieder des Asylkreises verbunden. Deutschunterricht, die Organisation von Arztbesuchen, die Anmeldung der Kinder im Kindergarten und der Schule sowie zahlreiche Behördengänge waren zu bewältigen. Die Erstausstattung der Wohnungen, die Vermittlung von Berufspraktika und Arbeitsstellen sowie die soziale Integration im Ort waren weitere Schwerpunkte der Arbeit. Der Arbeitskreis ist sehr erleichtert darüber, dass die bisher betreuten drei Familien alle sehr gut im Ort integriert sind, die Kinder gute Leistungen in der Schule zeigen sowie mehrere Personen bereits im Ort eine Arbeitsstelle gefunden haben. Frau Reinelt dankte den Dauchinger Bürgern für die zahlreichen Sachspenden, welche die Überbrückung vieler Engpässe ermöglichten. Ebenso dankte sie dem Bauhof und der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit.

Die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erfährt aktuell bereits eine hohe Auslastung. Angesichts des wachsenden Aufgabenumfangs ist die Unterstützung bei der Integration der Personen ausschließlich durch ehrenamtlichen Einsatz nicht mehr vollumfänglich leistbar. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich die bisherige Personenzahl in absehbarer Zeit auf bis zu 38 Personen erhöhen wird.
 
Der Gemeinderat beauftragte daher die Verwaltung einstimmig, beim Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg eine Förderung nach der VwV-Integration für die Beschäftigung einer/eines Integrationsbeauftragten zu beantragen. Ebenso wurde einstimmig beschlossen, Angebote von drei Anbietern über eine Personalüberlassung einer/eines Integrationsbeauftragten mit einem Stellenumfang von 50 % einzuholen.

Das Gremium sowie Bürgermeister Dorn bedankten sich beim Asylkreis sehr herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz und das herausragende Engagement. Frau Reinelt erhielt stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer eine Dankurkunde und einen Essensgutschein für eine der nächsten Helferkreissitzungen.
 
Vollständiger Bericht der Gemeinderatssitzung 19.03.2018 (36,5 KB)

 
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